Nha Trang & Hoi An

Ich weiss, ich weiss. Es hat wieder lange gedauert. Aber tatsächlich bin ich jetzt bei der Blogfrequenz angekommen, die ich ursprünglich für diese Reise geplant hatte: Ein Mal die Woche. Hier also die Zusammenfassung zu dem, was nach unseren Abenteuern in Dalat passiert ist.

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Am folgenden Morgen brachte uns ein Bus nach Nha Trang. Fünf Stunden Fahrt durch kurvige Gebirgslandschaften waren zwar anstrengend, doch die Aussicht war atemberaubend. Für Nah Trang hatten wir eine Nacht Aufenthalt geplant, um dann am nächsten morgen einen normalen Bus nach Hoi An zu nehmen. Diese Strecke ist nämlich eine der langsten auf dem Weg durch Vietnam, dauert also 14h, und wir hatten nach den letzten Erlebnissen irgendwie keine Lust mehr auf Nachtbusse. Ausserdem ist Nah Trang voll mit Russischen Urlaubern, die brauchen nämlich kein Visum für Vietnam. Hat was mit Rückzahlungen für Waffenlieferungen im Vietnamkrieg zu tun – die Geschichte ist hier eben noch an allen Ecken und Enden zu sehen.

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Schoene Berge, viele Russen. Um nicht zu sagen: Ausschliesslich Russen.

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In Nah Trang angekommen stellte sich leider heraus, dass es tagsüber keine Busse nach Hoi An gibt. Macht wohl keiner, offensichtlich hat niemand so viel Schiss vor Nachtbussen wir Esther und ich. Wir sahen uns also vor die Wahl gestellt: Einen Tag in Nah Trang ausharren, in der Hitze und gefangen in einem Labyrinth aus kyrillischen Schriftzeichen, oder noch am selben Abend den Nachtbus nach Hoi An nehmen.

Wir taten letzteres. Gerade eingecheckt wurde das Hostel auch schon wieder verlassen und wir nahmen den teuersten Nachtbus, der noch Plätze für uns frei hatte, hoffend, dass der hauptsächlich Touristen transportieren und damit einigermassen komfortabel sein würde. Der Plan ging auf. Glaubt es oder nicht: Wir hatten tatsächlich eine 14-stündige Fahrt im Nachtbus ohne Größere Pausen oder Zwischenfälle – und kamen sicher und glücklich in Hoi An an.

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Hoi An ist eine historische, wunderschöne kleine Stadt hier in Vietnam, bekannt für seine vielen Massschneidereien. Wir hatten uns vorgenommen, einige Tage dort auszuharren und uns mal ein bisschen Ruhe zu gönnen, gerade weil wir so viele Leute von dem Städtchen hatten schwärmen hoeren. Und genau das ist auch passiert. Deshalb keine Blogposts.

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Wir hatten fünf wunderschön entspannte Tage in Hoi An. Trafen unsere vier Briten wieder und im Anschluss Dan & Stan aus New York, mit denen wir auch jetzt noch unterwegs sind. Nahmen einen Fotokurs bei einem emigrierten Holländer, liessen uns Kleider für 10€ auf den Leib schneidern, verbrachten einen ganzen Tag auf dem Wasser, schnorchelten über Korallenriffen und sprangen vom Boot in tuerkisblaues Wasser, hatten einen Gruppenkochabend, lagen bis es dunkel wurde am Strand und tranken Cocktails. Ich habe das Ganze natürlich in Bildern festgehalten. Seht also selbst.

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Das war das Paradies. Kann es besser werden? Da stand sogar ein Ventilator bei uns!
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Normaler Ausblick am Strand – an die Gebirgszüge Vietnams koennte ich mich wirklich gewoehnen.

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Alles blüht und sieht aus wie aus dem Bilderbuch

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Und gutes Essen gibt es auch.

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Hoch konzentriert beim Pilzgeschnippel.

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Das Frittieren unserer selbstgemachte Frühlingsrollen (für mich natürlich vegan) mussten wir Gott sei Dank nicht selbst übernehmen.
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Unser Schnorchelboot.

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Ich kann Hoi An wirklich nur empfehlen. In dieser Stadt ist für jeden was dabei, und die wunderschöne, alte Architektur macht es zu einem unendlich ruhigen und entspannten Örtchen. Vielleicht können euch die Bilder ja ein Gefühl dafür vermitteln.

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Mittlerweile sind wir etwas weiter nördlich, in Hue. Hier sind wir gestern angekommen – und ich bin schwer verwundet. Nun ja. Also, „schwer“ ist ein eher relativer Begriff, doch ich habe diverse blaue Flecke, aufgeschürfte Handflächen und zwei nicht zu verachtende Brandwunden. Wie es dazu kam, und weshalb man für 130km Strecke in Vietnam schon mal locker 12h braucht, davon erzähle ich dann beim nächsten Mal. Jetzt ist erstmal Siesta. 40 Grad sind einfach lebensfeindliche Temperaturen.

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